Auch Du kannst jedes Fach lieben!

Es gibt ein Fach, das Dir nicht liegt?
Lies bis zum Ende und Du wirst erfahren, wie Du Interesse für jedes Thema entwickeln kannst und sogar alle Fächer lieben wirst und wie ich es geschafft habe.

Was Du liebst, fällt dir leicht. Wer verliebt ist, tut, was vorher unmöglich schien. Alles geschieht wie von selbst.
Wenn Du ein Fach liebst, wird das Lernen zum Spiel.

Deine Lernblockaden und was Du dagegen tun kannst

1. Du denkst, Du kannst es nicht

Mit dieser Einstellung hast Du verloren! Du sperrst Dich selbst. Hast Du einen Beweis dafür, dass Du es nicht kannst? Hast Du es wirklich probiert oder gleich beim ersten Misserfolg aufgegeben?
Bevor Du die Flinte ins Korn wirfst, musst Du folgendes begreifen: Es sind Deine Gefühle, die Dich glauben lassen, dass Du etwas nicht kannst. Dazu gehören Enttäuschungen, Ängste, Erfahrungen. Gefühle verzerren die Realität und sind die Hauptursache einer falschen Selbswahrnehmung. Arbeite gegen Deine Gefühle, indem Du das Gegenteil tust. Wenn Dein Gefühl sagt, Du kannst es nicht, dann erwiedere: „Ich kann es!“. Geh mit dieser Einstellung an das Lernen heran. Du wirst schnell merken, dass Du dein Leben lang getäuscht wurdest. Sei ehrlich zu dir selbst: Wie oft hast Du geglaubt, etwas nicht zu schaffen und doch Erfolg gehabt?

2. Du verzweifelst, weil der Stoff einfach nicht in Deine Birne will?

Der Körper funktioniert anders, als Du denkst: Er nimmt alle Informationen auf. Er speichert und verarbeitet sie. Automatisch. Versuchst Du, mit aller Kraft etwas zu behalten, hinderst Du die natürlichen Prozesse des Körpers. Damit erreichst Du das Gegenteil. Mehr Erfolg hast Du, indem Du entspannt an Deine Aufgaben gehst und sie als Spiel siehst.

3. Du meinst, Du musst begabt sein, etwas zu können

Falsch! Du magst sagen, dass der eine besser malen kann, der andere kann besser rechnen und der nächste kann super singen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Du in der Lage bist, alles zu lernen, wenn Du nur willst. Der Erfolg eines Menschen kommt nicht von einem Talent, sondern von der Entschlossenheit des Einzelnen.

 

Arbeiten mit Spaß

Du musst wissen, dass Du selbst entscheiden kannst, für was Du dich begeisterst, und was Dich langweilt. Wenn Du Arbeit mit etwas Negativem verbindest, wird Arbeit zu einem Stressfaktor, der Deine Leisungen vermindert. Kannst Du dich für Eines begeistern, dann kannst Du Dich für alles begeistern. Warum liebst Du Spaß und hasst das Lernen? Weil Du beides trennst.

Stell dir vor, Dein Leben ist ein Spiel. Jede Schwierigkeit und Misserfolg ist ein Teil des Spiels. Deine Sichtweise führt Dich zum Sieg oder zur Niederlage. Wenn Du das Leben so betrachtest, wirst Du anders an Deine Pflichten herangehen. Übertragen auf das Lernen beteutet es: Sieh den Lernstoff als eine Abenteuerreise mit Herausforderungen, die Dich zum Ziel führen.

Ein Fach lieben

Viele Schüler würden das Fach Rechtskunde am liebsten aus dem Lehrplan verbannen. Dabei ist es gerade eines der wichtigsten Fächer, die wir unterrichtet bekommen. Tagtäglich werden wir in Beruf und Freizeit mit rechtlichen Herausforderungen konfrontiert. Vor der Ausbildung habe ich nichts davon verstanden. Mir ging es genauso, wie vielen anderen: Ich schaltete auf Durchzug. Für die Klausuren grob auswendig gelernt (wenn überhaupt) und die entsprechende Note kassiert.

Mit Beginn meiner Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin nahm ich mir vor, in allen Fächern eine Eins zu schreiben, was natürlich erforderte, dass ich mich für alle Fächer interessiere und aktiv mitarbeite. In Rechtskunde lehrte uns der Dozent zuerst die Grundlagen des deutschen Rechts. Obwohl ich keinen Schimmer vom Rechtssystem und Gesetzen hatte, ließ ich mich auf den Unterricht ein. Bei jeder Gelegenheit meldete ich mich und stellte Fragen. Ich notierte alles. Vor jeder Stunde beschäftigte ich mich mit dem Stoff vom letzten Mal. Die Beschäftigung weckte in mir eine Begeisterung. So erhielt ich meine Eins in einem Fach, von dem ich nie geglaubt hätte, es lieben zu können.

Begeisterung entwickeln und steigern:

  • Ich sehe das Lernen als ein Spiel. Somit distanziere ich mich innerlich, das löst den Druck. Ich gebe meinem Körper die Chance, die Informationen aufzunehmen. So ist alles immer abrufbar.
  • Ich sage mir selbst: „Das ist spannend, das interessiert mich, ich liebe dieses Fach!“
    Dadurch trickse ich mein Gehirn und meine Gefühle aus. Desinteresse ist ein Gefühl. Lass dich nicht drauf ein! Tu das Gegenteil und der Erfolg ist mir Dir.
  • Ich beschäftige mich mit dem Thema und erkläre anderen.
    Das steigert mein eigenes Verständnis. Wenn ich etwas verstehe, wächst meine Begeisterung dafür. Gleichzeitig profitieren andere von meinem Wissen.

Hast Du Lernblockaden? Was unternimmst Du dagegen? Lass mich in den Kommentaren daran teilhaben.

 

 

Leave a Reply